Colorado - Rocky Mountain National Park
Nördlich von Denver liegt der RMNP, und unser Ausgangspunkt war ein Motel in Estes Park, vielleicht 5-10 Minuten mit dem Auto entfernt. Der Ort selbst ist sehr nett, touristisch natürlich, aber sehr idyllisch. Durch den Ort fliesst ein kleiner Fluss, welchen man über kleine Stege überquert, und die Restaurants und Geschäfte sind auf verschiedenen Plazas angesiedelt. Man kann also herrlich draussen sitzen, umrahmt von Bergen und Wasser und es sich gut gehen lassen.
Hier gibt es sogar spezielles Bier für mich, hat prima zu meinem Büffelsteak geschmeckt ;)
(und auch wenn es anders aussieht, es war nur eins - die Röte ist noch Erschöpfungszustand und Sonne vom Wandern)
(und auch wenn es anders aussieht, es war nur eins - die Röte ist noch Erschöpfungszustand und Sonne vom Wandern)
Der Park
Der RMNP selbst hat zwei Zugänge (eigentlich drei, aber zwei liegen auf der gleichen Seite); einen Eingang im Westen und einen im Osten, von wo wir ihn betreten haben.
Das ist in sofern interessant, da sich im Park die Tier- und Pflanzenwelt teilt - was es auf der einen Seite gibt, findet man nicht, oder kaum, auf der anderen.
Westen und OstenKlimagrenze ist die Continental Divide, wo das Regenwasser zur einen Seite in den Atlantik und zur anderen in den Pazifik fliesst. Die Westseite des RMNP ist flacher, waldiger und bekommt mehr Regen, während der östliche Teil bergiger ist, und für uns den schöneren Teil des Parks ausmacht (ist auch zum Wandern besser).
Der Osten
Es geht stetig bergauf, von den Meadows (Wiesen), über Waldregionen bis man schließlich die Baumgrenze hinter sich lässt und die Alpine Tundra betritt. Hier gibt es nur etwa 3-4 Wochen schneefreie Zeit im Jahr und trotz Sonne beisst der kalte Wind ganz schön auf der Haut. Unterwegs gab es reichlich Tierwelt.
Der Osten
Es geht stetig bergauf, von den Meadows (Wiesen), über Waldregionen bis man schließlich die Baumgrenze hinter sich lässt und die Alpine Tundra betritt. Hier gibt es nur etwa 3-4 Wochen schneefreie Zeit im Jahr und trotz Sonne beisst der kalte Wind ganz schön auf der Haut. Unterwegs gab es reichlich Tierwelt.








Ich kann gar nicht beschreiben wie fasziniert ich hier war. So nah an einen Koyoten ranzukommen, und ihm beim Jagen zuzuschauen, ist etwas tolles. Leider gingen alle drei Jagdversuche daneben, und somit blieb der Magen vorerst leer.




Von Bear Lake Road sind wir losgewandert, vorbei an einem mit Lotus bedeckten Gewässer zu einem schönen Bergsee, wo wir aber leider nicht so allein waren, wie wir es uns gewünscht hätten. In Ruhe Fotos schiessen fiel daher leider aus.




Unsere zweite Wandertour starteten wir vom Wild Basin (südöstlicher Eingang) aus, wo uns der Ranger erstmal vor Bären warnte - welche sich an den Campingplätze vergnügt hatten. Wir sind aber ohne Zwischenfälle zum Wasserfall gekommen, wo wir unser Picknick nur vor frechen Squirrels retten mussten.
Die Alpine Tundra
Je höher man kommt, desto karger wird die Landschaft. Bei 11400 ft. (3800 m) ist dann Schluss mit Bäumen, dafür wird man im Sommer aber mit Wildblumen belohnt, die sich trotzig zwischen Geröll aus dem Boden recken. Hier fühlen sich die Murmeltiere richtig Zuhause, und es herrschte ein hektisches Treiben auf dem Baby-Murmeltier-Spielplatz: Groundsquirrels, Pikas (zu deutsch Pfeiffhase!) und Murmels.










Seht ihr auch einen Drachen?








Einen Spielplatz für Volker fanden wir auch ;) ... autsch!
Der Westen - Kawuneechee TalWie bereits erwähnt, ist der westliche Teil grüner und feuchter. Leider auch wesentlich kaputter. Die meisten Bäume hier sind braun - abgestorben, verursacht durch Borkenkäfer, und allgemein ist hier nicht viel los. Immerhin gibt es aber etwas ganz besonderes und das sind Moose (Elche). Wir haben sogar einen klitzekleinen Blick auf sie erhaschen können (Gruß hiermit an Inchen).


Oben Moose, unten Deer und Elk (Reh und Hirsch). Ich habe es ewig verwechselt. Wie kann auch ein Elk ein Hirsch, und ein Moose ein Elch sein? Wieder eine dieser kleinen Fallen im Amerikanischen ...


Good bye Colorado
Nach vier Tagen hieß es leider Abschied nehmen und Richtung Denver zu fahren. Einen halbstündigen Stop in Downtown liessen wir uns aber nicht nehmen, auch wenn es unerträglich heiss war.


Downtown und das Congress Center - hier ist sogar der Bär los.


Blick auf's Capitol und Union Station


Immer gemixt, moderne Bauten neben historischer Kirche. Und es gibt "Parkuhren" für Obdachlose, wo man Geld einsteckt, welches ihnen zugute kommen soll. Das gibt es hier übrigends auch in Gainesville, als Versuch.
Danach ging es zum Flughafen. Der erinnert mich von Aussen irgendwie an Sahnehäubchen ...




Viele Infos und tolle Bilder zum RMNP gibt es auch unter diesem Link und wie immer, wenn ihr die Fotos vergrössern wollt: mit der rechten Maustaste anklicken und in neuem Fenster öffnen.



2 Comments:
Erste Sahne supersuesse Squirrelbilder!
Dito und den Drachen habe ich auch erkannt. Was habt Ihr wieder für eine schöne Tour gehabt.Bin zurück aus der Schweiz, wo wir schon ab 1500 m Neuschnee hatten. Und die Fahrt mit dem Bernina-Express von Chur nach Tirano ( 4 Std. )durch die teilweise verschneite Alpenwelt war einfach nur grandios.
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