Februar ist Big Apple time
Dienstag, den 31. Januar, morgen um 5 Uhr, flogen wir los. Volker hielt mich für verrückt so einen frühen Flug gebucht zu haben, aber ich wollte endlich mal bei Tageslicht ankommen. Gegen 13 Uhr landeten wir in LaGuardia, nahmen ein Taxi und checkten 20 min. später in das Millenium Hotel an den Vereinigten Nationen ein.
Blick aus dem 29. Stockwerk des Hotelzimmers
Blick aus dem 29. Stockwerk des Hotelzimmers2. Tag
Mittwoch musste Volker arbeiten, somit machte ich mich allein auf den Weg New York zu erkunden. Das Wetter war prima für einen langen Spaziergang, und den habe ich auch gemacht: einmal quer durch Manhattan, vom East River bis zum Hudson (Wegstrecke ist pink). Das wollte ich schon immer mal ausprobiert haben.
Vom Hotel marschierte ich entlang der 47th Street durch bis zur Intrepid, dem Flugzeugträgermuseum. Ich wäre reingegangen, aber - ehrlich gesagt - war es mir das Eintrittsgeld nicht wert.
Zurück wollte ich nicht den gleichen Weg nehmen, also wanderte ich weiter bis zur 34th St. und guckte mir die Geschäfte an. Ich war sogar bei Macy's drin (das Geschäft ist einen ganzen Häuserblock groß, also riiiiiiesig), aber dort wurde ich fast von im Einkaufsrausch getriebenen Touristen totgetreten und war somit ganz schnell wieder draußen.
Ich kam am Chrysler Building vorbei, schlurfte 5th Ave runter und zurück zum Hotel. Dort angekommen, wartete Volker bereits auf mich. Nach einer Ruhepause für meine geschundenen Füße gab es Abendessen ganz in der Nähe, bei "Sushi Time" auf der 2nd Ave. Wow, sooooo lecker!3.Tag
Donnerstag war es etwas bewölkter, aber gut genug für einen weiteren Erkundungsgang. Ich hatte von der "High Line" gehört, einer alten Eisenbahnstrecke, die begrünt wurde, und war neugierig. Jetzt im Winter war sicherlich nicht viel zu sehen, aber egal, wenigstens gucken wo es ist. Mit der U-Bahn (Green Line 6) fuhren wir bis zur 33rd Street und machten uns auf die Suche. Es dauerte etwas bis wir den Aufgang fanden.
Im Sommer kann ich mir das schöner vorstellen, jetzt ist es etwas kahl, aber ein paar Bilder habe ich trotzdem gemacht.
Auf dem Weg sahen wir verschiedene interessante Gebäude 
Selbst die Vögel haben Designerfutterspender.
Das Ende der High Line ist im Westvillage (Greenwich). Wir wanderten weiter durch SoHo (South of Houston), Tribeca bis zum Ground Zero, dem ehemaligen World Trade Center. Der neue Turm ist schon über die Hälfte fertiggebaut.
Irgendwo südlich davon hüpften wir dann wieder in die U-Bahn und fuhren bis Central Station, gingen zurück zum Hotel und holten unser Gepäck. Volkers Arbeit war erledigt, somit konnten wir uns etwas zentraler einnisten. Ich hatte uns das Wellington Hotel im Theater District gebucht. Mit ein bischen Glück kann man dort preisgünstig wohnen (und mit preisgünstig meine ich billig, unter $100, ohne Luxus, aber dafür zentral).
Das Wellington ist ein typisches Touristenhotel, alt und bischen schäbig chic. In einem Reiseführer las ich, das der New Yorker sagt: for dirt cheap you get dirt cheap. Es ist ein wenig wie Glücksspiel, man kann Glück mit seinem Zimmer haben, oder auch nicht. Da Volker und ich dort nur zum Schlafen sind, erwarten wir nicht mehr als ein sauberes Zimmer mit funktionierender Dusche, und ich einen Haartrockner.
Unser Zimmer war gar nicht schlecht, wenn man von der ab und an bollernden Heizung absah .... und dem Hochdruckreiniger, der eigentlich Dusche sein sollte, aber jedes Kind aus der Wanne geschossen hätte. Ich fand das toll - eine kräftige Massage! Genau richtig gegen kalte, schmerze Knochen :D
Auf dem Weg sahen wir verschiedene interessante Gebäude 
Selbst die Vögel haben Designerfutterspender.
Das Ende der High Line ist im Westvillage (Greenwich). Wir wanderten weiter durch SoHo (South of Houston), Tribeca bis zum Ground Zero, dem ehemaligen World Trade Center. Der neue Turm ist schon über die Hälfte fertiggebaut.
Irgendwo südlich davon hüpften wir dann wieder in die U-Bahn und fuhren bis Central Station, gingen zurück zum Hotel und holten unser Gepäck. Volkers Arbeit war erledigt, somit konnten wir uns etwas zentraler einnisten. Ich hatte uns das Wellington Hotel im Theater District gebucht. Mit ein bischen Glück kann man dort preisgünstig wohnen (und mit preisgünstig meine ich billig, unter $100, ohne Luxus, aber dafür zentral).
Das Wellington ist ein typisches Touristenhotel, alt und bischen schäbig chic. In einem Reiseführer las ich, das der New Yorker sagt: for dirt cheap you get dirt cheap. Es ist ein wenig wie Glücksspiel, man kann Glück mit seinem Zimmer haben, oder auch nicht. Da Volker und ich dort nur zum Schlafen sind, erwarten wir nicht mehr als ein sauberes Zimmer mit funktionierender Dusche, und ich einen Haartrockner.
Unser Zimmer war gar nicht schlecht, wenn man von der ab und an bollernden Heizung absah .... und dem Hochdruckreiniger, der eigentlich Dusche sein sollte, aber jedes Kind aus der Wanne geschossen hätte. Ich fand das toll - eine kräftige Massage! Genau richtig gegen kalte, schmerze Knochen :D
Für den Abend hatten wir uns überlegt noch ein Musical anzuschauen. Es ist einfach so toll! Dieses Mal gingen wir direkt zum Theater und fragten nach Karten. Wir ergatterten Orchester, Reihe 7 mittig. Genial, tolle Plätze.
Hier ist auch ein kleiner Einblick in die Show.Zum Abschluss gab es noch eine Pizza bei De Angelo's, den Laden hatten wir bereits letztes Mal gefunden. Die Pizza ist heftig vom Preis her, aber wir mögen sie dort einfach lieber als in jedem anderen Laden in der Nähe.
4.Tag
Freitag stand Museum auf dem Programm. Bevor wir uns auf den Weg dorthin machten, nutzen wir den sonnigen Vormittag für einen ausgiebigen Spaziergang durch Central Park, das kostet nichts und erfrischt ungemein.
Hier ein kleiner Einblick von Wiki:
Central Park erstreckt sich heute auf einer Länge von 4,07 km von der 59. bis zur 110. Straße und 800 m Breite zwischen der 5. und der 8. Avenue und wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt. Mit 843 Acre (349,15 Hektar/3,4915 Quadratkilometer) nimmt er etwa 6 % der Bodenfläche Manhattans ein.
So, jetzt wisst ihr Bescheid ;) Wir sind natürlich nicht alles abgelaufen, immerhin sind es 93.5 Kilometer Fußweg, aber einiges sind wir schon gegangen.
Klingelt's? Shakespeare, na klar!


Im Hintergrund sind Apartments mit den schönen Namen: The Majestic (links) und The Dakota (im Vordergrund mit Spitzdach, dort lebte mal John Lennon)
und das San Remo
Ein Apartment kostet zwischen 3 und 24 Millionen Dollar.
Wiki verriet mir noch folgendes:
Rangezoomt; ich mag doch Türme so gerne. Ich muss sagen, die kleine Canon beeindruckt mich.
Auf dem Rückweg schlenderten wir auf der Park Ave entlang. Dort fiel mir diese Deko auf.
Fünf Tage New York gehen ganz schön an die Brieftasche, aber wer sich ein bischen informiert, kann Geld sparen. Ein Beispiel ist der "Target Friday at the MoMA". Ab nachmittags um 4 Uhr kommt man für umsonst rein, spart 25 Dollar pro Nase und kann sich 4 Stunden lang Kunst anschauen. Momentan hat das MoMA eine Ausstellung von Diego Rivera, einem mexikanischen Künstler, die wollten wir mitnehmen. Hier ein Beispiel, mehr auf seinem Link.
Wenn man so dicht an Mexiko wohnt, dann kommt man nicht an seinen oder ähnlichen Werken vorbei. Leider war Fotografieren in der Sonderausstellung nicht erlaubt, somit gibt es nur eine bunte Auswahl Fotos vom Rest, wenn ich gerade mal freien Blick hatte.
So, zum guten Schluss sage ich jetzt nur noch:
Respekt, ihr New Yorker, eure Füße müssen echt etwas aushalten.
Meine Beine haben in den fünf Tagen wiedermal nur einen kleinen Einblick in das tägliche Gerenne bekommen, aber ich als verweichlichtes TexMex-Girl bin platt, fußplatt. Im Klartext: Genug gelatscht, ab jetzt gibt es wieder das Auto ;)
Hier ein kleiner Einblick von Wiki:
Central Park erstreckt sich heute auf einer Länge von 4,07 km von der 59. bis zur 110. Straße und 800 m Breite zwischen der 5. und der 8. Avenue und wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt. Mit 843 Acre (349,15 Hektar/3,4915 Quadratkilometer) nimmt er etwa 6 % der Bodenfläche Manhattans ein.
So, jetzt wisst ihr Bescheid ;) Wir sind natürlich nicht alles abgelaufen, immerhin sind es 93.5 Kilometer Fußweg, aber einiges sind wir schon gegangen.
Die beste Wärterin der Natur ist Ruhe.
An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst das Denken mach es dazu.
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
Jedes Ding wird mit mehr Genuß erjagt als genossen.
An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst das Denken mach es dazu.
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
Jedes Ding wird mit mehr Genuß erjagt als genossen.
Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.
Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.
Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.
Klingelt's? Shakespeare, na klar!


Im Hintergrund sind Apartments mit den schönen Namen: The Majestic (links) und The Dakota (im Vordergrund mit Spitzdach, dort lebte mal John Lennon)
und das San RemoEin Apartment kostet zwischen 3 und 24 Millionen Dollar.
Wiki verriet mir noch folgendes:
Einige der berühmtesten Bewohner sind Steven Spielberg, Dustin Hoffman, Bono (der sein Apartment von Steve Jobs kaufte – welcher die Immobilie aufwendig renovieren ließ, aber nach Auskunft des Maklers nie eine Nacht dort verbrachte) und Bruce Willis.
Madonna hingegen hat vergeblich versucht, ein Apartment im San Remo zu kaufen. Sie scheiterte am Widerspruch der Eigentümervertretung :-D
Madonna hingegen hat vergeblich versucht, ein Apartment im San Remo zu kaufen. Sie scheiterte am Widerspruch der Eigentümervertretung :-D

Rangezoomt; ich mag doch Türme so gerne. Ich muss sagen, die kleine Canon beeindruckt mich.Auf dem Rückweg schlenderten wir auf der Park Ave entlang. Dort fiel mir diese Deko auf.

Fünf Tage New York gehen ganz schön an die Brieftasche, aber wer sich ein bischen informiert, kann Geld sparen. Ein Beispiel ist der "Target Friday at the MoMA". Ab nachmittags um 4 Uhr kommt man für umsonst rein, spart 25 Dollar pro Nase und kann sich 4 Stunden lang Kunst anschauen. Momentan hat das MoMA eine Ausstellung von Diego Rivera, einem mexikanischen Künstler, die wollten wir mitnehmen. Hier ein Beispiel, mehr auf seinem Link.
Wenn man so dicht an Mexiko wohnt, dann kommt man nicht an seinen oder ähnlichen Werken vorbei. Leider war Fotografieren in der Sonderausstellung nicht erlaubt, somit gibt es nur eine bunte Auswahl Fotos vom Rest, wenn ich gerade mal freien Blick hatte.Picassos She Goat
Sorry, leider kann ich mich nicht mehr an alle Künstlernamen erinnern
Juan Gris und Francis Picabia
Gauguin und ?
Rousseau und Klimt
Völlig von der Kunst der Künste erschlagen (und dem langsamen Schlurfen durch die Gallerien) trieb es uns zu "Uncle Nick", einem Griechen in Hell's Kitchen, wo wir uns durch Vorspeisen futterten. Danach stolperten wir nur noch zurück zum Hotel und fielen todmüde um.
Was wäre New York ohne wenigstens einmal New York Cheese Cake gegessen zu haben? Immerhin ist der sooooo berühmt. Unser Rückflug lies uns genug Zeit für ein Frühstück, und somit stolperten wir zu "Lindy's - World Famous Cheese Cakes". Also, ich gebe zu, der Käsekuchen war sehr lecker, und ich habe jeden Bissen langsam auf der Zunge zergehen lassen, aber ob er für ein Microstück $10 lecker war ... ich gehe da nochmal in mich.
Was wäre New York ohne wenigstens einmal New York Cheese Cake gegessen zu haben? Immerhin ist der sooooo berühmt. Unser Rückflug lies uns genug Zeit für ein Frühstück, und somit stolperten wir zu "Lindy's - World Famous Cheese Cakes". Also, ich gebe zu, der Käsekuchen war sehr lecker, und ich habe jeden Bissen langsam auf der Zunge zergehen lassen, aber ob er für ein Microstück $10 lecker war ... ich gehe da nochmal in mich.
- erst nach großzügigem Trinkgeld überließ er mich Puss in Boots
So, zum guten Schluss sage ich jetzt nur noch:
Respekt, ihr New Yorker, eure Füße müssen echt etwas aushalten.
Meine Beine haben in den fünf Tagen wiedermal nur einen kleinen Einblick in das tägliche Gerenne bekommen, aber ich als verweichlichtes TexMex-Girl bin platt, fußplatt. Im Klartext: Genug gelatscht, ab jetzt gibt es wieder das Auto ;)
Labels: New York
































2 Comments:
Ich glaube, ich muss auch noch einmal nach New York. Leider wird es dieses Jahr wohl nichts werden. Aber Eure Eindrücke sind schon sehr inspirierend.
Sigrid
Na, das sollte sich doch einrichten lassen!
Gibt es denn jetzt schon irgendwelche neuen Richtungen bezüglich Urlaub??
Kommentar veröffentlichen
<< Home