Vom Erdboden verschluckt?
Nachdem es ja nun schon wieder eine Weile her ist, dass ich von uns berichtet habe, versuche ich mal die vergangenen Wochen aufzuholen.
Mitte September waren wir auf Achse: Familienkurzurlaub in Lehrte, anschließend eine Woche Krakau und nicht lange danach fuhren wir nach Austin.
Der Heimatbesuch war natürlich viel zu kurz, aber dass ließ sich leider nicht ändern. Dafür war es um so schöner ein paar von euch wiedergesehen zu haben. Danke, dass ihr euch die Zeit für uns genommen habt :) Die Organisation war etwas chaotisch, aber für's nächste Mal verspreche ich Besserung (dann sind wir hoffentlich auch für mehr als die paar Tage zu Besuch und sehen alle anderen von euch, die wir leider verpasst haben).
Von Krakau hat Volker nicht allzuviel gesehen, er hatte eine Woche Meetings von morgens bis abends, abgesehen vom Bankett, aber mir hat es gut gefallen. Ich habe die Stadt zu Fuß erkundet und ein paar Fotos gibt es von meinen Entdeckungen auch. Sollte einer von euch also Interesse an Polen haben, Krakau ist sehenswert. Das Wetter war einfach nur fantastisch, bis auf den letzten Tag, wo ich mir auch prompt noch eine heftige Erkältung zugezogen habe.

der Marktplatz ist umgeben von Geschäften und Restarants


die Krakauer Tuchhallen, für Souvenirkäufe, besonders für Bernstein

An einem Abend sah es dann so aus. Dafür haben sie tagelang aufgebaut und das Licht millimetergenau ausgerichtet. Wir waren sehr gespannt, was dort stattfinden würde.
Mehr Fotos zu den Tuchhallen gibt es hier
Mehr Fotos zu den Tuchhallen gibt es hier
Da mein Polnisch so schlecht ist *hüst* kann ich mir nur zusammenreimen, dass es sich hier um die Erwähnung wichtiger Ereignisse in der Geschichte Krakaus handelt. Erwähnen muss ich allerdings, dass das alles sehr spektukulär in Szene gesetzt war. Während der Veranstaltung, die nur eine Stunde dauerte, saßen wir alle (der ganze Physikertrupp mit Begleitung) mit Pizza in einem Biergarten. Anschließend zogen wir noch ein wenig um die Häuser ....
Der Bankettabend fand in einer Franziskanerkirche statt. Vor dem Festschmaus gab es ein kurzes Orgelkonzert
und so sah es aus. Lecker!!
Einem Besuch vom Wawelschloß konnte ich auch nicht widerstehen, es ist ein Museum

und wenn man die Weichsel überquert, sieht man das Schloß von der anderen Seite
Mit Volker war ich dann noch in der Salzmiene. Fotos gibt es leider nur über den Link, da unsere Kamera etwas überfordert war.

die Festhalle (alles aus Salz), insgesamt ging es auf ca. 135 Meter unter die Erde, über 340 Stufen bis zur ersten von drei Etagen
am nächsten Morgen ging es dann - bei Regen - von Krakau zurück nach Brownsville
Anschließend verbrachten wir ein paar Tage in TexMexLand bevor es mit dem Auto auf nach Austin ging. Von Brownsville sind es etwa 5 Stunden Fahrt, die einem aber unendlich lang erscheinen, weil es während der Fahrt absolut nichts zu sehen gibt. Straße - kaum Autos, Grasland, Büsche, mit ein bißchen Glück mal paar Kühe. Gähn .......
Austin war dann aber eine echte Überraschung.
Es fällt einem bereits auf, wenn man plötzlich nicht mehr flach auf der Straße rollt, sondern sanfte Hügel erklimmt und dann Leben auf die Straße kommt. Mehrspurig, Auf- und Abfahrten schlängeln sich drunter und drüber, Hochhäuser - hey, 'ne echte Stadt! Nebenbei bemerkt, es nennt sich auch Hill Country.
Unser Hotel lag etwa 20-25 Minuten zu Fuß von der Uni entfernt, somit sind wir wieder gelaufen. Volkers erster Tag war verplant, daher habe ich die Zeit für Museen und Stadterkundung genutzt. Wenn mir die Füße wehtaten, gab es sogar einen Starbucks, wo ich mir mit einem Käffchen eine Pause gönnen konnte. Ich bin zum Capitol gewesen, habe einen Spaziergang am Fluß gemacht, bin die 6th Street langgelaufen und habe mir das Kunstmuseum (AMOA = Art Museum of Austin), sowie das Mexic-Arte (eine Ausstellung über die Geschichte der Unabhängigkeit Mexikos) reingezogen. Okay, so toll fand ich die Austellungen nicht, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Für's nächste Mal bin ich schlauer.
Austin war dann aber eine echte Überraschung.
Es fällt einem bereits auf, wenn man plötzlich nicht mehr flach auf der Straße rollt, sondern sanfte Hügel erklimmt und dann Leben auf die Straße kommt. Mehrspurig, Auf- und Abfahrten schlängeln sich drunter und drüber, Hochhäuser - hey, 'ne echte Stadt! Nebenbei bemerkt, es nennt sich auch Hill Country.
Unser Hotel lag etwa 20-25 Minuten zu Fuß von der Uni entfernt, somit sind wir wieder gelaufen. Volkers erster Tag war verplant, daher habe ich die Zeit für Museen und Stadterkundung genutzt. Wenn mir die Füße wehtaten, gab es sogar einen Starbucks, wo ich mir mit einem Käffchen eine Pause gönnen konnte. Ich bin zum Capitol gewesen, habe einen Spaziergang am Fluß gemacht, bin die 6th Street langgelaufen und habe mir das Kunstmuseum (AMOA = Art Museum of Austin), sowie das Mexic-Arte (eine Ausstellung über die Geschichte der Unabhängigkeit Mexikos) reingezogen. Okay, so toll fand ich die Austellungen nicht, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Für's nächste Mal bin ich schlauer.
Das Capitol haben Volker und ich dann den nächsten Tag von Innen besichtigt
dieVorderseite mit angrenzendem Park
ein Blick in die hohe Halle
und in den Anbau
und in den Anbau
die Bücherei?
und glaubt es oder nicht, aber eine offizielle Touristenattraktion ist der dortige Supermarkt. Ich glaube das gerne, denn auch wir wir sind mit krustigem Brot, einer lecker Käseauswahl und deutscher Wurst im Kofferraum zurückgekommen :)Volker hat sich mit dem Prof der UT Austin gut verstanden, und somit dürfte ein Trip gen Norden öfter auf dem Programm stehen. Zumindest für Volker.
Unsere Abwesendheit hätte nicht besser geplant sein können, denn während wir weg waren, und überall schönes Wetter genossen, hat es in Brownsville geschüttet. Titanicwetter.
Tja, und nun sind wir wieder zurück in unserem heimeligen Schlumpfhaus. Tiger und Pauli sind sichtbar erleichtert.
Inzwischen sind die Temeraturen zwar nur noch so bis 30°c und nicht mehr drüber - welch Erholung! - aber die Lust am Gärtnern ist mir vorerst vergangen. Von unseren Pflänzchen ist kaum noch was über, und das liegt nicht nur am Wetter. Irgendso ein Schlaumeier hat damals den Wasserenthärter VOR den Haupthahn gesetzt, somit haben wir in allen Leitungen salziges Wasser, und ich brauche ich mich nicht wundern, dass all meine Bemühungen umsonst sind. Da die trockene Jahreszeit angefangen hat, brauche ich auf Regen nicht zu hoffen. Also, vorerst ein Hobby weniger, Gartenarbeit - bis auf weiteres - niedergelegt.
Vielleicht ist das aber auch ganz gut so, denn nun kommt ja Halloween und der nächste Besuch ist in Sicht. Joe und Anastasiya kommen für ein paar Tage zu uns. Die Vorbereitungen sind bereits am Laufen (für Süßes ist schon gesorgt), und ich bin wie wild auf der Suche nach einem neuen Kostüm für uns. Wir sind schon sehr gespannt, wieviele Kinder uns diesmal besuchen.
Es gibt übrigens doch eine Übersetzung ins mexikanische, haben Volker und ich gerade erst gelernt: La Noche de Brujas (Die Nacht der Hexen, erinnert mich an Walpurgisnacht :D)
Montags und Mittwochs gehen Volker und ich zum Spanisch, und so langsam, aber auch ganz langsam, bleibt etwas hängen. Mal sehen, wie weit wir dieses Semester kommen.
Morgen fliegt Volker erstmal wieder nach Hanford zum Detector, wo er eine Woche lang arbeiten wird. Daher beende ich meinen Bericht und mache mich wieder an's Kofferpacken :(
Bis zum nächsten Mal! Eure Michaela









































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