Der normale Alltag
Es war ruhig bei uns, zu ruhig. Nichts ungewöhnliches, nichts aufregendes, nichts zu berichten.
Die Tage plätscherten einfach so dahin - bis jetzt. Obwohl, auch das zählt wohl zu Alltag.
Heute Morgen parkte plötzlich ein Wagen der Stadtwerke vor unserer Tür.
Ein Arbeiter stieg aus und fing an, an unserem Wasserzähler zu arbeiten. Soweit alles normal. Dann fing er jedoch an den Rasen darum abzustechen und ein Loch zu buddeln
- was mich in Panik versetzte. Mein schöner Garten!!!! Und ein weiteres Loch ... da war ich aber auch schon bei ihm.Wie sich herausstellte, liegt unser Wasserzähler zu tief und muss angehoben werden. Dagegen kann man sich schlecht wehren, ablesen müssen sie schon können. Nun sind aber die Zähler für Haus und Gartenbewässerung separat und auch noch vertauscht (der Zähler für das Haus ist näher am Nachbarsgrundstück und die Gartenbewässerung näher zu unserem Haus), was schon so machen Arbeiter verwirrt hat. Daher also das zweite Loch.
Es schadet nie den Leuten hier auf die Finger zu gucken. Ich denke, solche Arbeiten sollten angekündigt werden, und genau danach fragte ich ihn auch. Tatsächlich wurden unsere Nachbarn benachrichtigt, da man dachte, dass es sich offensichtlich um deren Zähler handelte. Irrtum!
Nachdem wir das geklärt hatten, unterhielten wir uns ein wenig. Dabei erfuhr ich, dass wir irgendwo zwischen Wasserzähler und Haupthahn Wasser verlieren, somit irgendwo eine undichte Stelle sein muss. Auch das noch! Garten umgraben, undichte Stelle finden - großartig!? Vielleicht werden wir auch unseren Baum kappen müssen, denn ich vermute mal die Wurzel des Übels (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die Bäume.
Der Mensch von PUB war dann allerdings so nett den Zähler nicht auszutauschen, zumindest solange nicht, bis wir die Geschichte repariert haben.
Volker bekommt das alles wieder nur am Rande mit, denn er fliegt heute Nachmittag nach Hanford, Washington State zum Detektor. Neben seiner eigentlichen Arbeit wird er eventuell auch mit Wasser zu tun haben, wenn auch anderer Art ...
Fischen gehen


Bis demnächst! M.
Weiteres gibt es sonst eigentlich nicht zu berichten.
Im Garten konnte ich wegen der heißen Tage kaum arbeiten, dementsprechend sieht unser Garten auch aus.
Ein paar Pflanzen, die den heißen und nassen Sommer überlebt haben:

der Weihnachtsstern vom letzten Jahr, mit nur einem Blatt eingepflanzt

Turk's Cap, jetzt ein richtiger Busch (die Kolibris mögen ihn)

der Pecanbaum verspricht eine gute Nussernte


überhaupt raupt es dieses Jahr

und dieses hier sind Todd und Lizzi, unsere gerngesehenen GartenbewohnerIm Garten konnte ich wegen der heißen Tage kaum arbeiten, dementsprechend sieht unser Garten auch aus.
Ein paar Pflanzen, die den heißen und nassen Sommer überlebt haben:

der Weihnachtsstern vom letzten Jahr, mit nur einem Blatt eingepflanzt

Turk's Cap, jetzt ein richtiger Busch (die Kolibris mögen ihn)

der Pecanbaum verspricht eine gute Nussernte
Die meisten Pflanzen sind jedoch hin:

Rosi, mein Rosmarin wuchs letztes Jahr so schön, diesen Sommer ist er langsam abgestorben.
Diese Tomatenschädlinge haben in einer Nacht eine Pflanze vernichtet
überhaupt raupt es dieses Jahr
Mein neues Gemüsebeet ist immer noch im Aufbau ...

und das Einzige, was inzwischen erledigt ist, ist für Tiger und Pauli. Sie haben eine Katzenklappe bekommen und müssen mich nicht mehr nachts als Türöffner missbrauchen. Ich werde zwar immer noch ab und an wach, aber nur, wenn Paulchen mal wieder wie ein Gestörter durch die Katzentür stürmt. Schön, endlich durchschlafen - hätten wir schon eher machen sollen.


Bis demnächst! M.








1 Comments:
Hallo, schön von Dir zu hören. Na da würde ich aber auch sparsam gucken wenn da einer in meinem Vorgarten buddeln würde. Äh, bist Du sicher, daß Volker mit dem Netz auf Fische geht? Mir sieht da eher nach Tauchgang aus, so naß wie er ist:-)
Hier regnet es seit Tagen und heute ist es lausekalt. Pulloverwetter. Na, noch 3x arbeiten, dann ab nach Teneriffa in die Wärme. Waren gestern zur Hanse Sail in Bremerhaven. Schiffe gucken. War toll. Wetter hat auch gehalten. Einmal kurz ein heftiger Schauer, aber da waren wir im Zoo am Meer und konnten uns in eine Grotte flüchten. Dort gab es dicke Baßtölpelbäuche von unten zu besichtigen. Ab und an steckten sie die Köpfe ins Wasser und man konnte sich überlegen wer da wen beobachtet. Nu muß ich gleich zum Dienst, wie üblich im Regen. Bä. Aber wie gesagt... och 3 Dienste. Davon 2x Nacht und das ist erträglich. Ich schick Dir ne Tüte nee, eine ganze Tonne Regen rüber. Sollst doch auch Deinen Spaß haben.
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