Rückblick - Familienausflug


















Im April/Mai waren Volker's Eltern zu Besuch bei uns. Da es bereits das zweite Mal war, und wir daher schon die typischen Touristenattraktionen abgeklappert hatten, beschlossen wir mit ihnen zu einem Shrimp-Festival auf Amelia Island zu fahren. Amelia Island liegt nördlich von uns an der Atlantikküste, kurz vor der Grenze zu Georgia. Tatsächlich kann man schnell in Georgia landen, wenn man die I-75 Richtung Norden nimmt und die Abzweigung zur I-10 verpasst, die so gut ausgeschildert ist, dass selbst vier Augenpaare die Abfahrt übersehen haben. Macht aber auch nichts, tourt man halt ein bisschen durch den Nachbarstaat :-)
Nachdem wir unser Ziel schließlich erreicht hatten, parkten wir unser Auto und nahmen den Shuttleservice zum Festival. Der Bus setzte uns an einer der Strassenecken ab, und von dort starteten wir unseren Rundgang. Eigentlich war es ein riesiges Strassenfest, mit Fressbuden und Verkaufsständen, sowie Live-Musik. Es gab jede Menge handgearbeitete Dinge zu kaufen, und sogar einen Künstler aus Gainesville sah ich in dem Getümmel. Wir liessen uns vom Strom leiten, eine andere Chance gab es eh nicht bei den vielen Menschen, und hofften irgendwann eine Sitzgelegenheit zu finden. Nachdem wir uns eine Kleinigkeit zu essen gegönnt und eine Runde gedreht hatten, nahmen wir wieder den Bus zurück. Meine Schwiegermama ist nicht ganz so gut zu Fuß, außerdem war es sehr heiß, und das Getummel war ein wenig zuviel. Es war aber noch zu früh um nach Hause zu fahren, und so schlug ich vor, dass wir noch in Jacksonville halten könnten.
Zu unserer Überraschung fand dort gerade ein Corvette-Treffen statt. Gut, wir sahen auch ein paar andere Autos darunter, aber alle ein echter Augenschmauß: Blitzeblank, hochglanzpoliert- und absolut einladend eine Spritztour zu machen. Super Wetter und so ein kleiner Flitzer.....
An der Promenade selbst kann man schön draußen sitzen und bei einem netten Essen auf den Fluss blicken, oder aber in einem der Geschäfte bummeln gehen. Auch für Hochzeiten scheint es ein beliebter Platz zu sein, versammelte sich doch eine Hochzeitsgesellschaft unter den Besuchern. Leider konnte ich meine Familie nicht zu einem verfrühten Abendessen in einem der Restaurants bewegen (18 Uhr), aber mich hat das nicht davon abgehalten. Meine Quesadilla hat sehr gut geschmeckt. Gern hätte ich mich auch von einem der Boote zur anderen Uferseite übersetzen lassen, um mal zu sehen was es dort interessantes gibt, aber dazu war es doch schon zu spät.


3 Comments:
nett mal wieder deine schwiegermama zu sehen, da sie mir hier in lehrte nie über den weg läuft. wir sind halt ne "große Stadt" Oder: vielleicht sie is nie da, wo ich gerade bin, wenn ich mal auf unserer gewaltigen shoppingmeile bin. Grübel. die autos sind schon echt klasse. ich bin nun kein so grosser autofan, aber da lacht einem doch das herz.
Schoene Autos. Schoen zu sehen, dass es noch ein "draussen" gibt. Wir sind hier am abwettern. Alle Luken dicht und Decks geschlossen. Zu hohe Wellen. Wir treiben dem Wahnsinn entgegen. Noch 4 Tage bis wir in den Hafen laufen und kein besseres Wetter in Sicht. Californien in der Hitzewelle??? Noch nichts von mitbekommen.
Gruesse von See (vor Eureka)
Na, da beneide ich Dich dann doch nicht. So gern ich auf einem Schiff bin, aber starker Wellengang lässt mich doch etwas marsmännchenhaft aussehen ;-)
Schade dass das mit den Bildern nur intern geht, die hätte ich auch gern gesehen.
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